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Mindful Kids – spirituelle Unterstützung bei ganz normalen Kita-Krankheiten

In der Reihe „Mindful Kids“, die ich gerade heute durch einen Gedankeneinschub spontan gegründet habe, möchte ich kleine Einblicke geben, wie ich Spiritualität auch mit meiner Familie und insbesondere natürlich mit meinen Kindern lebe. Je nach Situation, ob die Kinder krank sind, besorgt, wütend, unruhig, aufgedreht, schlaflos überlege ich, wie ich ihnen außer mit natürlich Worten und Berührungen meinerseits, helfen kann. Oft schicke ich z.B. bei Krankheit viele Gedanken ins Universum, die Kraft spenden und Heilung bringen sollen. Ich rezitiere dann manchmal leise für mich, dass alles so ist, wie es sein soll und dass Kinder aus einer Krankheit gestärkt hervor gehen können. Ich schicke ihnen in Gedanken Heilung und Trost, während ich ihren Kopf oder Rücken streichle. Not so spiritual aber trotzdem eine kleine, großartige Hilfe: Globuli Da gerade eines meiner Kinder krank ist, beginne ich die Reihe also mit spiritueller Unterstützung bei Kinderkrankheit. Fieber sehen wir hier persönlich als eine großartige Unterstützung des Körpers und trotzdem ist es natürlich zuweilen sehr unangehm für die Kleinen und sollte eine gewisse Grenze sicherlich nicht überschreiten. …

Holy shit! Die katholische Kirche und ich – oder: Warum Kirche nichts mit Spiritualität zu tun haben muss

Für viele von uns klingt Spiritualität erstmal nicht so toll – sofort kommen im Kopf Verknüpfungen hoch, die mit Gott, Religion, Esoterik und Kirchen zu tun haben. Dass Spiritualität in Wirklichkeit jedoch etwas ganz anderes sein kann, das musste und durfte auch ich im vergangenen Jahr lernen. Eins ist klar: In den letzten Jahren ist Spiritualität wieder salonfähig geworden, all dies durch zahlreiche Blogs und Websites, die sich vor allem mit Yoga beschäftigen. Doch muss ich ein Yogi sein, um spirituell zu sein? Die Antwort auf diese Frage ist ganz klar nein und vor allem gibt es nicht die eine Version von Spiritualität. Jeder Mensch lebt und liebt Spiritualität ganz indiviuell und anders. Meinen eigenen Weg zur Spiritualität bin ich vor allem im letzten Jahr gegangen. Dadurch dass ich in einem streng katholischen Dorf aufgewachsen bin, bin ich schon früh in Berührung gekommen mit Gott, Glaube und der Kirche. Jahrelang war ich Messdienerin, da man das hier als Kind und Jugendlicher so machte. Der Aspekt des Miteinanders unter den Menschen war wunderbar, was mir jedoch …

Warum es nicht wichtig ist, dass du immer alles richtig machst – Was hilft wenn dich Reihenfolgen und Übungen frustrieren

Frustrierte Gesichter, verwirrte und hilflose Blicke und schließlich einfach aussetzen. Was klingt wie ein Leichenfund in einem Sonntagabend-Tatort ist in Wirklichkeit eine ganz gewöhnliche Tanzstunde an einem ganz gewöhnlichen Freitagabend. Doch für die Teilnehmer genauso real wie für die Kommissare im Fernsehen. Nicht selten erlebe ich wie meine Schülerinnen frustriert sind, weil sie eine Reihenfolge nicht beherrschen oder bestimmte Schrittkombinationen einfach nicht funktionieren wollen. Selbstverständlich frage ich immer wieder nach und wir üben mehrmals nacheinander bis es eigentlich sitzen sollte – doch dann gibt es eben diese Tage, da sitzt es einfach nicht. Auch nicht nach 50 Wiederholungen. Ich kenne das – für ambitionierte Hobbytänzer ist dies ein Abend, den man am liebsten einfach abschließen und vergessen möchte. Wer besonders anspruchsvoll ist und noch dazu ungnädig mit sich selbst verdrückt sogar das ein oder andere Tränchen. Als ich selbst noch in der Ausbildung war, da hatte ich auch diese Tage. Da wir 8 Stunden lang Training hatten, zog sich die Frustration manchmal über den ganzen Tag – on top of it all siehst du auch …

„Tanzen? Nee ich bin überhaupt nicht gelenkig und so..“ – alles Quatsch! Wieso es keine Rolle spielt, dass du nicht gelenkig bist

Das Ding mit der Selbstliebe kennen wir alle! Sich selbst zu lieben, tja, ist das nicht die schwerste Aufgabe überhaupt? Für mich eine große Herausforderung, und manchmal schaffe ich es heute noch nicht sie zu meistern. Aber an den meisten Tagen schon. Schaue ich meine Kinder an, könnte mein Herz wohl platzen – SO viel Liebe steckt da drin. Sie schnürt mir die Luft zum Atmen ab, wenn es mich gerade wieder überkommt. Aber sehe ich mich selbst genauso? Leider nicht. Und so geht es wohl den meisten Menschen. „Eigenlob stinkt“ – dieser Satz ist in vielen Köpfen total verfestigt. Allerdings finde ich, dass das ziemlich fehl am Platze ist. Wenn ich etwas schaffe, ein Ziel erreiche, wenn ich besonders stolz auf mich bin, weil ich endlich das Badezimmer neu gestrichen, den Einkauf erledigt, den Job bekommen habe, dann soll das stinken?? Für mich duftet das ganz herrlich nach Blumen und Liebe – Selbstliebe nämlich. Denn wir loben doch auch andere und bewundern sie oder sind stolz. Warum dürfen wir uns nicht selber beklatschen? Humbug, …